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RIVIERA DEL BRENTA





An den Ufern des Flusses, der Padua mit der Lagune Venedigs verbindet, entstand so die Kultur der Riviera des Brenta, an dem zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert heerliche Landsitze für den Urlaub der reichen venezianischen Patrizierfamilien erbaut wurden.
Diesen Teil des Flusses kann man heute noch mit dem 'Burchiello', dem schon von Goldoni und Goethe besungenen Boot, entlangfahren; wenn man hingegen Byron und D'Annunzio nachahmen möchte, die sich an der Riviera aufgehalten haben, kann man der Strasse folgen, die parallel zum Fluss liegt. In beiden Fällen trifft man, wenn man von Venedig abfährt, in der Ortschaft Malcontenta gleich auf die berühmte Villa Foscari, die von Palladio entworten wurde und deren Obergeschoss ganz mit Fresken von Zelotti und Franco bedeckt ist. Die Erinnerung an die herrliche Vorhalle, die sich im Wasser spiegelt, ist noch nicht ganz verblasst, da erscheinen schon die Villen und der Ort Oriago. Ungefähr ein Kilometer trennt dieses Dorf von Rescossa, einer Ortschaft, in der die prunkvollen, aus dem 17. Jh. stammenden Gebäude der Villa Valmarana liegen; am Ufer gegenüber steht Villa Widmann mit Fresken von Angeli, die schon Malipiero und Stravincki, Papst Klemens XII. und Papst Pius X. faszinierten. Die Einwohner dieser Gegend neigen in der Tat sehr zur Gastfreundlichkeit - in den Villen von Mira wurde unter anderem König Heinrich IV. von Frankreich beherbergt. Natürlich gab es auch immer viele Künstler hier, die von dem Schatten der Weidenbäume, von den Strom hinausgehenden Gärten und der herrlichen Architektur so wichtiger Baumeister wie zum Beispiel Scamozzis, der die Villa Angeli vor den Toren Dolos gebaut hat, angezogen wurden. Hinter Dolo trifft man auf Fiesso mit der Barockvilla Recanati Zucconi, darauf folgt Villa Soranzo mit Fresken von Benedetto Caliari, dem Bruder des Veronese, as den Aussenwänden. Diese Villen sind fast schon eine Einleitung für den 'Dogenpalast auf dem Festland', der Villa Pisani in Stra. Diese bietet ihren Besuchen Säle mit Fresken von Tiepolo, Guarana, Zais und Statuen der Bonazza; die beì die bühnenbilòdneriscen Pferdeställe wurden auf Wunsch des Frigimelica erbaut.
Das berühmte Labyrinth schliesslich, spiegelt die venezianische Gesellschalft des 18. Jh.s wider, die sich im Spiel der Geschichte verliert und wiederfindet.





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